

Faktenchecken wie die Profis mit "CheckBar"
Das Faktencheck-Team der APA - Austria Presse Agentur hat mit "CheckBar" eine neue Medienkompetenz-Plattform gelauncht – mit Unterrichtseinheiten für Lehrkräfte und interaktiven Lernmodulen für Schüler:innen zu Recherchetechniken und zur Überprüfung von Fakes.
Wie kann man KI noch erkennen? Wo und wann wurde ein Bild aufgenommen? Um Jugendliche zu stärken, Falschnachrichten zu erkennen und Desinformation aufdecken zu können, hat das Faktencheck-Team der APA - Austria Presse Agentur die kostenlose Media-Literacy-Plattform CheckBar.at gestartet. Für die Website wurden die digitalen Recherchetechniken der Profis aus der APA-Redaktion für den Unterricht didaktisiert und auf die Lebenswelt von Schüler:innen zwischen 14 und 19 Jahren zugeschnitten.
Für Lehrende stehen acht Lehreinheiten mit zahlreichen Beispielen zu den Themen KI erkennen, Bildsuche, Geolocation, Internetarchive, Suchen wie ein Profi sowie Grundlagen des Journalismus bzw. Faktenchecks zur Verfügung, die frei nach dem Bausteinprinzip in den Unterricht integriert werden können. Zur Unterstützung gibt es Leitfäden, fertige Präsentationen und Cheatsheets. Ein Ampel-Farbleitsystem dient zur Orientierung bei der Schwierigkeit von Beispielen.
Aber auch Schüler:innen können sich selbst durch die Lernmodule arbeiten. Dafür wurden die Modulseiten bunt gestaltet und enthalten Elemente wie Videos und Quizzes, um interaktiv ihr Interesse für Faktencheck und digitale Recherche zu wecken.
Beispiele aus der Lebenswelt der Jugendlichen
Der Nutzen der gelernten Techniken wird nicht nur durch mediale Schwerpunkte und Anlässe erklärt, sondern auch anhand von Beispielen aus der Freizeit von Schüler:innen. Ziel ist, dass sie mit den erlernten Techniken alle Informationen selbst überprüfen können und für Falschinformationen sensibilisiert werden.
Zu Beginn des Projekts wurden vom Projektpartner Digitaler Kompass konzipierte Workshops mit Schüler:innen sowie Lehrer:innen abgehalten, um die Bedürfnisse der beiden Gruppen festzustellen. Das Lernmaterial wurde auf Basis dieser Ergebnisse entwickelt.
Foto von Florian Philipp Schmidt: APA/Schlager

